Rezension "Arya & Finn - Im Sonnenlicht"



Arya und Finn
-         Im Sonnenlicht

Lisa Rosenbecker
(c) privat
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Biologie studieren, Blog betreiben, Bücher schreiben – So entwickelte sich die Liebe zum Schreiben bei Lisa Rosenbecker. Gelesen hat sie schon immer gerne, aber das Erschaffen von eigenen Welten wurde erst im Studium ein Thema, nachdem sie schon einige Jahre über Literatur gebloggt hatte. In ihrem Lieblingsfach Bio fehlte neben all dem theoretischen Wissen die Magie, die sie daraufhin kurzerhand einfach selbst erschuf und in ihre Bücher verpackte. Heute kann sie sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Quelle

„Arya und Finn – Im Sonnenlicht“ ist der 1. Teil der „Die Chroniken von Maljonar“.

Website der Autorin!

Erster Satz:
„Die Feuerbestattung begann mit dem ersten Sonnenstrahl des Tage.“

Klappentext:
Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft.

Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr.

Doch während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.

Cover:
Das Cover hat gleich meine Aufmerksamkeit erregt. Es ist sehr dunkel gehalten und wunderschön verziert. In der Mitte ist ein Oval ausgeschnitten, in dem wir einen Bildausschnitt erkennen können. Zu sehen sind dort eine Lichtung mit einem Baum und einem Pärchen, das wohl für unsere Protagonisten steht. Mir gefällt das Cover ausgesprochen gut und hat mich dazu animiert, mir das Buch genauer anzuschauen. Wirklich toll!


Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar.

Die Geschichte wird uns fast abwechselnd aus Sicht von Arya und Finn erzählt.
Arya ist eine wirklich starke Persönlichkeit, die sich nichts mehr für ihre Zukunft wünscht, als ihre beste Freundin Elena, die Prinzessin, als Leibwächterin zu beschützen. Für ihre beste Freundin würde Arya sogar ihre Gabe benutzen, die sie mehr hasst und fürchtet als alles andere auf der Welt. Arya mochte ich von der ersten Seite an. Sie lässt sich so schnell nichts sagen und stürzt sich mutig in jeden Kampf, um ihre Liebsten zu beschützen. Dabei ist sie sehr loyal und hat ein großes mitfühlendes Herz. Die Wahrheit um ihre Gabe, die ihre große Sorge und Angst bereitet, hält sie vor Elena geheim, obwohl es sie stark belastet. Erst im Verlauf der Geschichte lernt Arya sich selbst besser kennen und entwickelt dabei eine ganz neue Sicht auf sich und ihre Gabe.
Ihr zur Seite steht der draufgängerische Finn, den Elena anheuert, um in ein kleines Abenteuer zu starten. Finn fand ich auch gut, aber irgendwie konnte er mich nicht zur Gänze überzeugen. Er kämpft für seine Freiheit und will nichts mehr, als endlich unabhängig von seinem Vater leben zu können. Auch er hat ein wirklich großes Herz, das er vor allem gegenüber dem großen Bero und dem kleinen Ilias zeigt. Seine Loyalität gilt stets den beiden und für sie würde auch er alles riskieren. Mit seiner frechen Art, seinem Humor und seinem Mut schafft er es schnell, Arya für sich zu gewinnen.
Als dritte Perspektive gibt es immer wieder kurze Sequenzen eines Antagonisten, dessen Identität sich erst ganz zum Ende offenbart. Auch die übrigen Charaktere, wie z.B. der große und freundliche Bero, mit seiner Gabe zum Kochen, der kleine Ilias, ohne Gedächtnis oder Elena, die beste Freundin von Arya und Prinzessin des  Reiches waren wirklich liebevoll ausgearbeitet und in die Geschichte eingearbeitet worden.

Die Autorin erschafft eine ganz wunderbare Fantasywelt, mit magischen Wäldern, Menschen mit besonderen Gaben, magische Besonderheiten, Götter, Tempel und dazu noch eine ganze Menge Legenden rund um das Land. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und ich bin gerne mit Arya und Finn auf die Reise durch das Land gegangen.

Den Schreibstil der Autorin kannte ich bis zu diesem Buch noch nicht. Lisa Rosenbecker schreibt locker, leicht und sehr detailliert. Mir persönlich war es an manchen Stellen zu detailliert, wodurch für mich die Geschichte ein klein wenig ins Stocken geriet. Auch haben mich nicht immer die Dialoge der Charaktere überzeugen können. Aber das ist eindeutig Geschmackssache!
Die Geschichte wird spannend erzählt, auch wenn ich zwischendurch schwächere Momente beim Lesen hatte, endete dennoch alles in einem wirklich spannenden Finale. Ich persönlich hätte mir einfach noch ein wenig mehr Action gewünscht. Aber alles in allem war es eine schöne Geschichte.

REIHE
 

„Arya & Finn – Im Sonnenlicht“ war für mich ein guter Auftakt einer phantastischen Reihe, die mit tollen Helden und einer kreativen Welt punkten konnte. Auch wenn ich persönlich ein paar Dinge zu kritisieren habe, hat es mir Spaß gemacht, Arya&Finn kennen zu lernen. Ich kann diese fantasievolle Buchreihe wirklich jedem empfehlen, der in die Welt von Gaben, Göttern und Magie eintauchen möchte und die Welt Maljonar  erkunden möchte. Freundschaft, Mut, Familie, Gabe und der Wunsch, nach Freiheit verkörpern sich in diesem Buch.

Mit „Ilias & Mai – Wie Tag und Nacht“, erscheint im Herbst/Winter 2016 der zweite Teil der Reihe. Ich bin gespannt darauf.

Lg
Levenya

Verlag
 Drachenmond Verlag
Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!

Fakten:
Broschiert: 380 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag (23. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959911343
ISBN-13: 978-3959911344
Preis: 14,90€

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