Rezension "Verwesung"

http://blog.buecher.de/wp-content/uploads/2012/02/Simon-Beckett-Verwesung.jpgVerwesung
- David Hunters 4. Fall -

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JENS KOCH PHOTOGRAPHY
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Als Journalist bekam er Einblick in die Polizeiarbeit, und dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen.

Allein in Deutschland wurden bereits 7 Millionen Bücher des Autors verkauft. Für einige seiner Thriller hat er auf der «Body Farm» in Tennessee recherchiert. Der Autor ist verheiratet und lebt in Sheffield. Quelle

Erster Satz:
„Eins. Zwei. Acht.“

Klappentext:
Sie mussten tot sein. Von Tina Williams und den Bennett-Zwillingen fehlte jede Spur. Als der Außenseiter Jerome Monk bei dem Überfall auf ein viertes Mädchen gefasst wird und die Morde gesteht, sind alle erleichtert. Ein Alptraum scheint zu enden. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo die Opfer begraben sind.
Bis in den Sümpfen von Dartmoor eine Leiche gefunden wird. David Hunter kann Tina Williams identifizieren. Mit Hilfe der Profilerin Sophie versuchen David und sein Freund Detective Terry Connors, auch die anderen beiden Mädchen zu finden. Eine großangelegte Suchaktion im Moor endet jedoch in einem Desaster.

Acht Jahre später bricht Jerome Monk aus dem Hochsicherheitsgefängnis aus und scheint sich an allen, die damals an der Suche beteiligt waren, rächen zu wollen. Vor allem an Sophie, die ihm damals ihre Hilfe angeboten hat. David versucht ihn zu stoppen, doch Monk kennt das Dartmoor besser als jeder andere ...

Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet. Ganz einfach in schwarz mit einem weißen Kreuz in der Mitte, auf dem  der Titel und Autor steht. Es ist das umgekehrte Cover von dem 3. Teil „Leichenblässe“. Schlicht, einfach und sehr passend. Mich persönlich hat es total angesprochen und vor allem neugierig auf mehr gemacht. Es ist zudem eine sehr schöne Abwechslung zu den meisten anderen sehr stark ausgearbeiteten Buchcovern. Außerdem passt es meiner Meinung nach in die „David Hunter Reihe“. Toll!


 Buchtrailer:

Simon Beckett über „Verwesung“

Meinung:
Ja, ich bin momentan im „David – Hunter – Fieber“ und habe gerade die Reihe vorläufig mit dem 4. Teil beendet. Tja, leider bin ich nicht ganz so zufrieden, wie ich gedacht hätte.

Warum auch immer, aber ich habe seit einer geraumen Zeit keine Krimis oder Thriller mehr gelesen. Vor einigen Jahren habe ich sie regelrecht verschlungen und dann das Interesse daran verloren … Zum Glück, wie ich jetzt sagen kann, haben mich Simon Becketts Thriller magisch angezogen und ich konnte nicht umhin, einmal rein zu lesen. Jetzt bekomme ich nicht genug von ihnen.
Gleich von der ersten Seite an hatte mich Dr. David Hunter, aus dessen Sicht wir die Geschichte erfahren, in seinen Bann gezogen. Die bedrückende Stimmung gleich zu Beginn des Buches machte mir den Charakter nur umso interessanter. David Hunter ist kein einfacher Charakter und endlich, wie ich finde, erhalten wir Einblicke in seine Vergangenheit. Rückblickend wird uns von einem seiner älteren Fälle erzählt und wir erfahren genauer, wie es zu dem tragischen Tod seiner Familie kam. Zurück in der Gegenwart holt ihn seine Vergangenheit ein und dieser alte Fall nimmt eine unvorhergesehene Wendung an.
Durch seine zahlreichen Schicksalsschläge wirkt David Hunter sehr schwermütig und nicht so frisch, wie man es von einem Protagonisten erwartet, aber ich mochte ihn sofort. Es passt zur Stimmung des Buches, des Settings und der Geschichte und ist für mich einmal eine angenehme Abwechslung. Aber auch die übrigen Charaktere sind alle sehr toll ausgearbeitet und fügen sich nahtlos ein ins Handlungsgeschehen. Völlig unberechenbar und bis zum Ende hin undurchschaubar.
Ich liebe es, dass Simon Beckett uns an immer andere Orte entführt, die ich durch seine Bücher kennen zu lernen glaube. Dieses Mal befinden wir uns in Dartmoor, das ich persönlich nicht sehr einladen fand. Ein sehr charmanter Unterton des Buches.
Simon Beckett schafft es, den Täter auf eine sonderbare Art und Weise unglaublich interessant und faszinierend erscheinen zu lassen. Zumal am Ende noch ein ganz anderer Täter auftauchte, wie es so oft in Becketts Büchern der Fall ist.
Ich liebe es auch, wie Simon Beckett es immer schafft, am Ende noch einen oben drauf zu setzen. Der Täter ist schon gefasst und dann kommt noch so ein „kranker Typ“, der ebenfalls mit drin verstrickt ist. Wie macht er das nur? Und man ahnt absolut nichts.

Der Schreibstil von Simon Beckett ist super. Ganz klar und deutlich beschreibt und erzählt er seine Geschichte und schafft es dabei, von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung aufrecht zu erhalten und den Nervenkitzel weiter und weiter in die Höhe zu treiben. Ein Schreibstil, der dazu veranlasst, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.

Von der bisher erschienenen „David – Hunter – Reihe“ fand ich diesen Teil am schwächsten. Ich denke, ich hatte einfach mehr erwartet, nachdem ich in den ersten drei Teilen so in Atem gehalten wurde. Es war durchaus spannend und ich finde es toll, mehr über David Hunter zu erfahren, aber nach meinem Geschmack hätte es gerne mehr sein können. Ich hoffe ja auf den nächsten Fall, der ja schon in den letzten Sätzen des 4. Teils angekündigt wurde. Man fragt sich, wer war das am Telefon?  Ein neuer Fall?

REIHE
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Simon Beckett ist nichts für schwache Herzen und erfüllt alle Anforderungen an einen anspruchsvollen Thriller, mit Nervenkitzel und schlaflosen Nächten.
Ich bin hellauf begeistert von meinem zweiten Simon Beckett und habe endlich wieder die Thriller / Krimis für mich entdecken können.

Zur „David Hunter Reihe“ gehören die folgenden Bände
„Die Chemie des Todes“, „Kalte Asche“ und „Leichenblässe“. Das neuste Werk von Simon Beckett und gerade erst erschienen ist „Der Hof“.

Lg
Levenya


Meine Wertung:
♥♥♥♥

Verlag
 

Fakten:
Taschenbuch: 443 Seiten
Verlag: Rowohlt (20. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499248662
ISBN-13: 978-3499248665
Preis: 9,99€


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