Rezension "Orks vs. Zwerge"

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Orks vs. Zwerge



Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in phantastische Welten. Nach einer Reihe von elektronischen Veröffentlichungen ist „Orks vs. Zwerge“ nun ihr erster gemeinsamer Roman.



Klappentext:

Ihr Hass aufeinander wurzelt tiefer als die Gebeine der Erde – schon seit Jahrtausenden sind Orks und Zwerge erbitterte Feinde. Nun prallen sie in einer gewaltigen Schlacht aufeinander, in der sich die Zukunft beider Völker entscheiden muss. Auf der einen Seite kämpft der Orkhauptmann Ragroth erbittert um Anerkennung, Beute und das nackte Überleben, während auf der anderen Seite der Zwergenkrieger Glond für einen Geheimauftrag eingeteilt wird, der ihn mitten in die Reihen der Feinde führt. Doch auf beide wartet eine finstere Überraschung, die das Schicksal von Orks und Zwergen für immer verändern wird.



Meinung:


Als großer Fantasy-, Orks- und Zwerge-Fan war ich sofort vom Titel und dem Thema des Buches begeistert und wollte es unbedingt sofort lesen.

Das Autorenduo erzählt in seinem Debütroman den Verlauf der Geschichte aus Sicht der beiden Völker Orks und Zwerge. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, da man sich so toll in beide Völker reinfühlen kann. Den Kampf zu Beginn der Geschichte aus Sicht von den beiden Völkern zu erleben war ein schöner Anfang. Im weiteren Verlauf der Geschichte nähern sich die beiden Handlungsstränge mehr und mehr an und verweben sich schließlich zu einem gemeinsamen Handlungsstrang.



Gut gefallen hat mir auch, dass sich hinten im Buch eine Übersicht aller im Buch vorkommenden Charaktere und nähere Erläuterungen zu Namen, Rängen und Titeln befindet. Für mich war das sehr hilfreich, da besonders die Orknamen sehr ähnlich klangen und ich teilweise nicht sicher war, was ein Name ist und was ein Titel.  

Besonders auf die vielen blutrünstigen Kampfszenen hatte ich mich gefreut. Eine etwas düstere Fantasygeschichte, die nicht übermäßig kitschig ist, sollte eine schöne Abwechslung für mich werden. Leider bin ich doch etwas enttäuscht worden, da sich die sehr häufenden Kampfszenen mit den zahlreichen Waffen, gespaltenen Schädeln, schmatzenden Geräuschen etc mich auf die Dauer gelangweilt haben. Es ist sehr gut und anschaulich geschrieben, aber leider nicht so mein Ding.

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Die Entwicklung der Charaktere ist für mich schlüssig und beständig, aber auch hier wurde ich nicht ganz überzeugt. Tut mir Leid. Das teilweise offene Ende ist für mich okay, da ein zweiter Band ja schon in Aussicht ist. „Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit“ heißt der zweite Band und soll voraussichtlich im November 2013 erscheinen.



Alles in allem ist es ein schönes Buch, das man gut lesen kann. Die beiden haben einen angenehmen Schreibstil, der sehr anschaulich die Sicht der beiden Völker darlegt und gut die düstere Seite einer Fantasywelt beschreibt. Mich persönlich hat es leider nicht ganz überzeugt.



Levenya




Fakten:

Taschenbuch: 544 Seiten , Verlag: Heyne Verlag (8. Oktober 2012), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3453314042, ISBN-13: 978-3453314047, Preis: 12,99€




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